Hände sprechen

Neben ihrer zentralen Aufgabe werden die Hände auch zur Kommunikation genutzt. Hände sprechen durch Gestik oder Haltung.

Zeigefinger  Faust  gefaltet

 

Aber sie können mehr, sie schaffen malend Verbindung zwischen Kopf und Herz und helfen uns zu verarbeiten was uns nicht loslässt. Wenn mich etwas nicht loslässt, aber nicht „zu fassen“ ist, ist das Begleitete- bzw. Personenorientierte Malen ein guter und effektiver Weg der Ursachenforschung.

-Befreiung von vorgegebenen Formen

Ein Bild von der Mitte her anzufangen, ohne zu wissen was daraus wird, ob eine Form oder etwas „Richtiges“ entsteht, ist eine große Herausforderung. In meiner Vergangenheit ist bisher immer erst die Bildidee da gewesen und dann eine zielgerichtete Umsetzung. Ein Bild war erst gut, wenn eine erkennbare Figur oder zumindest ein bestimmter Ausdruck zu erkennen ist.

-Befreiung von Erwartungs- und Leistungsdruck

Wenn ich mich befreie von der vorgegebenen Form und mir erlaube etwas entstehen zu lassen, ist automatisch auch der Leistungsdruck weg. Die Vergleichbarkeit mit realen Dingen und mit den Bildern anderer ist nicht mehr gegeben. Ein ganz typisches Beispiel für „Der Weg ist das Ziel“.

-Erleben vom Tun im Hier und Jetzt

Gleichzeitig ist es eine fantastische Möglichkeit den vielbeschäftigten Kopf eine Auszeit zu geben und den Bildern aus dem Inneren Raum zu geben. Das Malen wirkt auf das vegetative Nervensystem beruhigend. In dieser entspannten Haltung ist es dann auch möglich, dass sich Themen und auch ungeliebte Gefühle heraustrauen, die dann bearbeitet werden können.

Hier setze ich dann mit der lösungsorientierten Methode an. Konkrete Anliegen werden mit konkreten Formen abgeholt, geklärt und beruhigt. Dies macht den Weg frei für Veränderung.

Diese hochwirksamen Methoden wurden von Bettina Egger und Jörg Merz in der Schweiz entwickelt und auch wissenschaftlich nachgewiesen. Schön veranschaulicht in einem Film bei Youtube.

Maltechnik

Sketchnot LOM

 

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