Du hast es in der Hand

Kognitive Verhaltenstherapeuten gehen davon aus, dass es eine enge Verbindung zwischen Denken, Fühlen und Handeln gibt. Wir beeinflussen also mit unseren Gedanken unser Verhalten, beeinflussen mit unserem Verhalten unsere Gefühle und unsere Gefühle beeinflussen unsere Gedanken… und umgekehrt.

Beispiel:

Denke ich „das kann ich nicht“, versuche ich die aktuelle Herausforderung (z.B. einen neuen Sport) nicht.  Ich bleibe ich auf der Couch sitzen, fühle mich traurig und kraftlos, denke ich über mich „ich bin ein Versager“.

Es entstehen Vermeidungstaktiken und wir sind uns selbst der beste Freund und Feind. Freund, weil wir es gut mit uns meinen und Enttäuschungen u.ä. ungute Gefühle vermeiden wollen. Feind, weil wir ohne aktive Veränderung im eigenen Gefängnis sitzen und nicht weiter wachsen.

Über das Malen (Handlung) können wir uns dieses Zusammenspiel zu Nutze machen. Setzen wir uns über die lösungsorientierte Maltherapie z.B. mit einer negativen Kognition (Gedanken) auseinander, werden sich beim Malen die dazugehörigen Gefühle zeigen. Diese werden dann liebevoll beachtet, bekommen Platz und Aufmerksamkeit. Begreifen wir die Zusammenhänge verändert sich die innere Haltung.